Die Zeit bis zur Premiere wird kürzer

... und das jeden Tag!

Und allein dieser Umstand macht uns ein bisschen Angst. Die Messlatte, die wir bisher immer noch selbst angelegt haben, liegt auch dieses Mal wieder hoch, manchmal anscheinend unerreichbar hoch. So werden frisch geschriebene Szenen wieder komplett gelöscht, umgeschrieben, umgestellt und manchmal sogar vollständig verändert. Da unser größter Gegenspieler jedoch wie angedeutet die Zeit ist, haben wir uns am Wochenende, dass heißt an den letzten vier Tagen in einem kleinen Moseldorf in den (leeren !!) Weinkeller eingeschlossen und eine Klausurtagung abgehalten. Gott sei Dank waren auch die Außentemperaturen mit 18 °C eher gering, so dass die Körper und Gehirne auf vollen Touren arbeiten konnten ohne an Überhitzung zu leiden.

Und was soll ich sagen? Die Moselberge sind steil (ich hatte mein Fahrrad samt Anhänger für Marla mit), und nebenbei sind wir doch erschreckend weit gekommen. Ich will mal sehen, ob die Einschätzung mit ein paar Tagen Abstand Bestand hat. Unter dem Strich hatten wir alle jedoch das Gefühl, dass es sich gelohnt hat, auch wenn es aufwändig war.

Und eins haben wir ganz sicher gelernt: in den Moselstädtchen, selbst in Bernkastel-Kues werden um 22.00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt. Die Küche wird schon meisten deutlich eher geschlossen. Also Alles in Allem eine seniorentaugliche Gegend. Das passt ja Zwinkernd.

Bis die Tage